Die Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentren des Caritasverbandes Saar-Hochwald laden am Dienstag, 21. April 2026, um 19.30 Uhr zu einem Kinoabend ins Thalia Kino Bous ein. Gezeigt wird der Film "Mehr denn je" von Regisseurin Emily Atef, der sich sensibel mit Abschied, Liebe und Selbstbestimmung am Lebensende auseinandersetzt.
Der Film erzählt die Geschichte von Hélène und Mathieu, die in Bordeaux ein eng verbundenes Paar sind. Als bei Hélène eine seltene Lungenkrankheit festgestellt wird, gerät ihr gemeinsames Leben aus dem Gleichgewicht. Auf der Suche nach Antworten reist sie allein nach Norwegen. Dort sucht sie in der Ruhe der Natur nach Klarheit für ihren eigenen Weg mit der Krankheit und für die Frage, wie Abschied gelingen kann.
"Der Film zeigt auf sehr sensible Weise, dass der Weg am Lebensende ein zutiefst individueller ist", erklärt Verena Bijok, stellvertretende Leitung der Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentren. "Themen wie Selbstbestimmung, das Loslassen-Müssen und die Sprachlosigkeit, die eine schwere Krankheit oft auslöst, begegnen uns in unserer täglichen Begleitungsarbeit immer wieder. Wir möchten mit diesem Filmabend Raum für diese wichtigen Fragen des Lebens schaffen."
Mit dem Kinoabend möchten die Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentren ein Angebot für alle schaffen, die sich für Hospizarbeit interessieren oder sich mit Fragen rund um Krankheit, Abschied und Begleitung auseinandersetzen möchten. Im Anschluss an die Vorführung laden die Mitarbeiterinnen des Zentrums zu einem offenen Austausch ein. Besucherinnen und Besucher haben dabei die Möglichkeit, Fragen zur Hospizarbeit zu stellen und mehr über die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen zu erfahren.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse im Thalia Lichtspielhaus Bous erhältlich.